Informationen zum Programm: Jürgen Stude: juergen.stude@t-online.de / 07807-957612

 

Die Gedenkstätte Ehemalige Synagoge Kippenheim ist bis auf weiteres aufgrund der aktuellen Pandemie geschlossen!

 

Alle geplanten Veranstaltungen im Mai und im Juni 2020 sind abgesagt, die Sonntagsöffnung ruht.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns auf die Zeit, in der wir die Gedenkstätten wieder öffnen können.

 

Der Vorstand des Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim e. V.

 

 

 

So 5. Juli, 11 Uhr : Vernissage der Ausstellung "Lichtes..."

Die Lahrer Künstlerin Marianne Hopf ist jemand, der die Landschaft und das Sehen dieser Landschaft als Ereignis erlebt. Und wer sich den Bildern der Malerin gegenüber sieht, kann etwas von diesem Ereignis nachempfinden.

 

Die Ausstellung "Lichtes..." aus dem Islandblock behandelt das "Islandthema", an dem die Künstlerin in den letzten drei Jahre intensiv gearbeitet hat.

 

Die Kunsthistorikerin Dr. Susanne Ließegang/Gießen wird die Einführungsrede halten.

 

Eis-Wandlung VII, Pigmente, Acryl auf Leinwand, 130 x 130 cm, 2019 (Ronald Buck)

 

SO 6. September, 19 Uhr : Aval! Konzert mit Klezmers Techter

Von freien Improvisationen bis hin zu traditionellen Interpretationen jiddischer Musik – faszinierend und facettenreich - spannen KLEZMERS TECHTER einen Bogen von unbändiger Lebensfreude bis hin zu wehmutiger Sehnsucht.

 

"Ava Olam – ein Mosaik aus traditionellen Melodien und Eigenkompositionen" heißt ihr neues Programm. In ihren Arrangements schöpfen KLEZMERS TECHTER immer wieder aus neuen musikalischen Quellen und Stilrichtungen. Viele Jahre spielen sie schon mit ungebremster Spielfreude zusammen auf den kleinen und großen Bühnen dieser Welt. Sie liefern sich dabei funkensprühende Dialoge mit virtuoser Technik und viel Gefühl.

Übrigens: ava kommt von aval, altsächsisch – Kraft, persisch – Klang. Olam ist hebräisch und meint "ewig, Geheimnis".

 

Eintritt frei - Spenden werden erbeten

 

 

MO 7. September, 18 Uhr : Führung über den jüdischen Friedhof in Schmieheim

Bei einem Gang über diese ehrwürdige Grabstätte mit ihren 2500 Gräbern wird Bärbel Heer in die wechselhafte Geschichte der Ortenauer Juden einführen.

 

Der Friedhof wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Der älteste bekannte Grabstein stammt aus dem Jahr 1701. Er trägt, wie die anderen Grabmale aus dem 18. Jahrhundert, nur hebräische Schriftzeichen. Ab 1850 wurde immer mehr die lateinische Schrift für die Grabinschriften verwendet. Interessant sind die Symbole, die manche Grabsteine tragen. Sie verweisen auf die rituellen Aufgaben, denen die Verstorbenen nachgingen aber auch über ihre Ämter im jüdischen Gemeindeleben.

 

Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird empfohlen.

 

Teilnahme frei - Spenden werden erbeten