Kostenfreie virtuelle Führungen durch die Ehem. Synagoge Kippenheim für Schulklassen und andere Gruppen !

Diese Führungen können dem Wissenstand der Schülerinnen und Schulen angepasst werden und sind geeignet für Klassen der Sekundarstufen I und II.

Zeitumfang:  Vortrag  45 Minuten plus Zeit für Fragen und Diskussion.

Kontakt: Jürgen Stude, Tel. 07807-957612, juergen.stude@t-online.de

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Hompage unter "aktuell"

                             Veranstaltungsprogramm 2021

Bitte beachten: Es gelten die aktuellen coronabedingten Hygiene- und Abstandsregelungen, eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sowie Maskenpflicht in Innenräumen.

 

 

ACHTUNG DIESE VERANSTALTUNG WIRD VERSCHOBEN - NEUER TERMIN WIRD HIER ANGEZEIGT, SOBALD ER FESTLIGT !

Die südliche Ortenau war eines der jüdischen Zentren im früheren Land Baden. Um den 1682 gegründeten jüdischen Verbandsfriedhof bei Schmieheim gruppierten sich etwa zehn jüdische Gemeinden, drei von ihnen – Altdorf, Schmieheim und Kippenheim – sind Ziel dieser Radtour.

In diesen „Judendörfern“, wie man sie im 19. Jahrhundert nannte, stehen noch die Synagogengebäude. Hebräische Inschriften, ehemalige jüdische Schulhäuser und andere bauliche Spuren sind Zeugnisse des einstigen Landjudentums und seiner untergegangenen Kultur.  Besichtigt werden die ehemaligen Synagogen von Altdorf (Foto) und Kippenheim, Stopps gibt es am Schmieheimer Friedhof und im historischen Zentrum von Schmieheim.

 

Die insgesamt 20 km lange Tour startet am Bahnhof Orschweier und führt mit leichten Anstiegen über Altdorf und Schmieheim nach Kippenheim, wo sie gegen 17.00 Uhr endet. Rückfahrt in Eigenregie oder mit dem Zug über den Bahnhof Orschweier bzw. Lahr. Sie wird von Jürgen Stude geleitet und findet in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Ortenau statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden werden erbeten.

Anmeldung bis 14. Mai 2021. Infos: 07807–957612; juergen.stude@t-online.de

 

 

SO 30. Mai 14.00 h : Führung jüdischer Friedhof Schmieheim

Bei einem Gang über den jüdischen Friedhof bei Schmieheim mit seinen über 2500 Gräbern lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Die ehrwürdige Grabstätte wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Die zu verschiedenen Zeiten angelegten Teile des Friedhofes mit ihrer unterschiedlichen Grabgestaltung spiegeln eindrücklich die jeweilige gesellschaftliche Stellung der Juden wider. Bei der Führung wird auf die auf vielfältigen Symbole und Inschriften auf den Grabsteinen eingegangen. Bei einigen Verstorbenen ist auch ihr Schicksal zur Zeit des Nationalsozialismus bekannt und wird ebenfalls Teil der Führung mit Bärbel Heer sein.

Treffpunkt ist am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird  empfohlen. Der Eintritt ist frei - Spenden werden erbeten.

Kontakt: ehemaligesynagogekippenheim@web.de

 

 

 

SO 13. Juni, 10.00 h: Radtour Offenburg, Diersburg, Kippenheim

Jüdischer Kulturweg

Gemeinsam mit dem Offenburger Museum im Ritterhaus bietet der Förderverein Ehemalige Synagoge Kippenheim e. V. eine Radtour auf dem jüdischen Kulturweg Oberrhein an. Die südliche Ortenau war eines der jüdischen Zentren Badens. Von diesem einst reichen jüdischen Leben zeugen heute noch ehemalige Synagogen und jüdische Friedhöfe und andere bauliche Spuren in den sogenannten „Judendörfern" zwischen Offenburg und Ettenheim. Besucht werden u. a. die Offenburger Mikwe, der Diersburger „Judenfriedhof' und die ehemalige Synagoge Kippenheim.

 

Die Tour ist Teil des geplanten „Jüdischen Kulturwegs am Oberrhein", der bedeutende Stätten des Judentums entlang des Rheins verbinden soll. Sie wird von Jürgen Stude geleitet.

 

Treffpunkt ist der Parkplatz vor dem Museum im Ritterhaus in Offenburg. Unterwegs wird eine Vesperpause in Friesenheim eingelegt. Die Tour endet gegen 16.30 Uhr in Kippenheim, Rückfahrt in Eigenregie oder mit dem Zug über den Bahnhof Orschweier bzw. Lahr. Die Teilnahme ist kostenlos. Männer werden gebeten eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Anmeldung bis 10. Juni 2021 und Information Tel.: 0781-822577 Museum im Ritterhaus

 

 

DO 24. Juni, 17.00 h : Führung durch das jüdische Schmieheim

In dem bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zum Ritterkanton Ortenau gehörenden alten Dorf Schmieheim bestand eine jüdische Gemeinde bis 1940. Seit etwa 1777 war es Sitz eines Rabbinats, bis dieses 1893 nach Offenburg verlegt wurde. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde um 1864 mit 580 Personen erreicht. (Hälfte der Gesamteinwohnerschaft). Etliche Gebäude wie die ehemalige Synagoge oder das ehemalige Rabbinat und der am Orstrand gelegene alte jüdische Friedhof zeugen von der reichen jüdischen Geschichte Schmieheims.

 

 

Treffpunkt: Am Platz vor der evangelischen Kirche in der Ortsmitte von Schmieheim, die Leitung der Führung hat Jürgen Stude. Teilnahme frei - Spenden werden erbeten

 

 

 

SO 11. Juli, 15.00 u. 16.00 h: Führungen jüdisches Kippenheim

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Kippenheim reicht bis in das  17. Jahrhunderts zurück. 1871 machte sie  mit 323 Mitgliedern etwa 16 % der Gesamtbevölkerung des Ortes aus. Bis 1933 hatten jüdische Gewerbetreibende einen beträchtlichen Anteil am Wirtschaftsleben des Ortes. Zwischen der Friedhofstraße und der Bergstraße führt das „Judengäßle“, ein schmaler Verbindungsweg zur Bergstraße. Hier stand die 1794 in Fachwerkbauweise erstellte zweite Kippenheimer Synagoge; noch heute kann man an der Rückwand des benachbarten Gebäudes ihre Umrisse ablesen. 1852 konnte in der Poststraße die neue dritte Synagoge Kippenheims eingeweiht werden. Prägend für ihren Gesamteindruck ist die im Rundbogenstil gehaltene Doppelturmfassade mit Dreiecksgiebel und zinnenbekrönten Turmstümpfen.

 

Aufgrund ihres Erhaltungsgrades besitzt die Kippenheimer Synagoge einen besonderen architektur- und kulturgeschichtlichen Wert. In ihr spiegelt sich das wechselvolle Schicksal der Juden, von ihrer Emanzipation im 19. Jahrhundert, bis zu ihrer Vertreibung und Ermordung durch die nationalsozialistischen Machthaber. Die ehemalige Synagoge ist auch ein Spiegel des Umgangs mit der Verfolgungsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

 

 

DO 22. Juli, 17.00 h : Führung jüdischer Friedhof Schmieheim

Bei einem Gang durch den jüdischen Friedhof bei Schmieheim mit seinen über 2500 Gräbern lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden der Ortenau ablesen. Die ehrwürdige Grabstätte wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Ihr Mittelpunkt war der Friedhof in Schmieheim, den sie "Gut Ort" oder Haus der Ewigkeit (hebr. „Beth Olam“) nannten. Der älteste bekannte Grabstein stammt aus dem Jahr 1701. Er trägt, wie die anderen Grabmale aus dem 18. Jahrhundert, nur hebräische Schriftzeichen. Ab 1850 wird immer mehr lateinische Buchstaben für die Grabinschriften verwendet. Interessant sind die Symbole, die manche Grabsteine tragen. Sie verweisen auf die rituellen Aufgaben, denen die Verstorbenen nachgingen aber auch auf ihre Ämter im  jüdischen Gemeindeleben.

 

Treffpunkt am Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg. Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird  empfohlen. Der Eintritt ist frei - Spenden werden erbeten. Kontakt: Jürgen Stude 07807-957612; ehemaligesynagogekippenheim@web.de

 

 

 

Hoffentlich im September : Konzert mit dem Trio Parlando

Das Trio Parlando spielt Musik jüdischer Komponisten aus drei Jahrhunderten

 

Ines Then-Bergh, Violine

Sebastian Wohlfarth, Viola

Gesine Queyras, Violoncello

 

mit Werken von

Salomone Rossi,

Leo Weiner

und Hans Krasa

 

 

Eintritt frei - Spenden werden erbeten.

Kontakt: ehemaligesynagogekippenheim@web.de