Literatur von Inge Auerbacher

Ich bin ein Stern

Inge Auerbacher wächst als Kind einer jüdischen Familie in einem schwäbischen Dorf auf. Sie ist sieben, als sie mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wird. Sie erzählt aus der Sicht des Kindes, von ihren Freunden und ihrer Familie. Wie ihr Vater nach der Reichspogromnacht sein Geschäft aufgeben und sie den gelben Stern tragen muss. Von der schrecklichen Zeit im Lager, von der Verzweiflung und der ständigen Angst. Aber immer noch gibt es Spiele, die das Überleben erträglicher machen.

104 Seiten, 5,90 €, ISBN 3-407-78949-1

 

"Jenseits des gelben Sterns - Nach Theresienstadt ein neues Leben in Amerika für die Versöhnung“

Inge Auerbacher, 1934 in Kippenheim als letztes Kind der dortigen jüdischen Gemeinde geboren, war von 1942 bis 1945 in Theresienstadt interniert und überlebte mit nur 100 von 15.000 Kindern dieses Lager. 1946 emigrierte sie nach New York, wo sie heute lebt. Sie ist bekannt durch ihr in acht Sprachen übersetztes Buch "Ich bin ein Stern". 1991 wurde dieses in die Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis aufgenommen. Es wird in vielen Schulen als Lektüre zur Shoah und als Beispiel für Versöhnung, Toleranz und Menschlichkeit gelesen. Am 1. Mai 2006 wurde ihr zweites Buch in deutscher Ausgabe unter dem Titel "Jenseits des gelben Sterns - Nach Theresienstadt ein neues Leben in Amerika für die Versöhnung“ in der ehemaligen Synagoge ihres Geburtsortes in ihrer Anwesenheit der Öffentlichkeit übergeben. Als Botschafterin der Versöhnung, Toleranz und Menschlichkeit ist Inge Auerbacher in den USA, in Europa und in Israel unterwegs. Wer erlebt hat, wie sie insbesondere Jugendliche, aber auch Erwachsene sehr herzlich und versöhnlich für Versöhnung, Toleranz und Menschlichkeit anspricht und gewinnt, der wird sich dafür interessieren, welchen Weg diese Frau gegangen ist, als sie nach ihrer Befreiung aus dem Konzentrationslager Theresienstadt den gelben Stern abgelegt hatte, um in den USA ein neues Leben zu beginnen und wie sie in ihrem Leben den Teufelskreis des Beschuldigens und Hassens durchbrochen und aufgehoben hat. Dieses Buch gibt Gelegenheit dazu.

164 Seiten, 9,80 €, ISBN 3-89-649-969-6

 

„Verlorene Kindheit 1938 - 1945“ (Inge Auerbacher und Bozenna Urbanowicz Gilbride)

Die Kippenheimerin Inge Auerbacher und die Polin Bozenna Urbanowicz Gilbride wurden 1934 im Abstand von nur wenigen Monaten geboren. Bozenna wuchs in ihrem katholischen Elternhaus in dem Dorf Leonowka im Osten Polens auf. Beide mussten Anfang der 1940er-Jahre mit ihren Familien ihre Heimat verlassen. Inge wurde mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt gebracht; Bozenna wurde mit ihren Eltern zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert. Beide Familien emigrierten nach ihrer Befreiung und dem Ende der Naziherrschaft in die USA. Viele Jahre später trafen sich die beiden inzwischen erwachsenen Frauen, die sich mit Vorträgen und durch Veröffentlichungen gegen den Krieg, gegen Unterdrückung und für die Völkerverständigung engagieren. Sie beschlossen, gemeinsam ein Buch über ihre Kindheit und gegen das Vergessen zu schreiben. Es erschien 2009 in den USA unter dem Titel „Children Of Terror". Es ist die einfühlsame, gleichwohl sachliche Beschreibung der Leidensgeschichte zweier Kinder, die von den Nationalsozialisten zu Untermenschen erklärt worden sind. Die Autorinnen würden sich freuen, wenn ihr Buch auch junge Leserinnen und Leser finden würde: „Wir widmen dieses Buch mit all unserer Liebe allen Kindern der Welt. Wir möchten, dass sie in Frieden aufwachsen, ohne Hunger und Vorurteile."

120 Seiten, 9,90 €, ISBN 978-3-937025-81-0