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Zeittafel
1793 - Bau einer Synagoge im "Judengässle", es gab einen Vorgängerbau
1850 - Baubeginn der neuen Synagoge in der Poststraße, 35 jüdische Familien leben in Kippenheim
1852 - Einweihung der Synagoge
1911 - die Synagoge wird zum ersten Mal renoviert (Tafel im Vorraum)
1938 - Novemberpogrom: Die Synagoge wird von Angehörigen der Lahrer Gebietsführerschule der Hitlerjugend demoliert
1940 - Deportation der Kippenheimer Juden am 22.Oktober nach Frankreich
1948 - im Kippenheimer Synagogenprozess wird der NSDAP- Kreisleiter Burk zu einem Monat Gefängnis verurteilt
1950 - die Israelitische Landesgemeinde Baden verkauft das Synagogengebäude an einen Privatmann
1956 - die neue Besitzerin Raiffeisenwarengenossenschaft Kippenheim e.G. nimmt schwerwiegende bauliche Veränderungen vor
1981 - die Synagoge erhält den Rang eines "Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung"
1983 - die Gemeinde Kippenheim kauft die Synagoge 1987 - Abschluss der Außenrenovierungsarbeiten
1996 - Gründung des "Fördervereins Ehemalige Synagoge Kippenheim e.V."
1998 - im Vorraum der Synagoge wird eine Gedenktafel für die Kippenheimer Opfer der Shoa angebracht
2002 - Beginn der Innenrenovierung
2003 - Abschluss der Innenrenovierung und Eröffnung als Gedenk-, Lern- und Begegnungsstätte für die mittelbadische Region
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